Emotionale Umkehr

Bei der Emotio­nalen Umkehr geht es darum, sich von den Auswir­kungen schmerz­hafter Erfah­rungen zu befreien. Der Vorteil dieser Methode ist die klare, direkte Heran­ge­hens­weise, die schon nach wenigen Sitzungen zu spürbaren Verbes­se­rungen der Sympto­matik führen kann.

Die Prägung für die Art wie wir das Heute erleben, entsteht meist zu einem sehr frühen Zeitpunkt unserer Entwick­lung. Bedroh­lich erlebte Situa­tionen veran­lassen unser System Schutz­me­cha­nismen aufzu­bauen. Diese wirken sich auf körper­li­cher, emotio­naler und geistiger Ebene aus. Dazu gehören auch Prägungen, die bereits im Mutter­leib statt­ge­funden haben. Ebenso schwie­rige Erfah­rungen unserer Vorfahren, die wir epige­ne­tisch wie eine „Sollbruch­stelle“ schon mitbe­kommen.

All diese Schutz­re­ak­tionen führen dazu, dass weiteres Erleben ‘durch diese Brille’ einge­ordnet, beurteilt und wieder bestä­tigt wird. Unbemerkt entwi­ckelt sich dann daraus eine Lebens­hal­tung, die uns davon abhält, ein freies selbst­be­stimmtes Leben zu führen.

In der Therapie können Betrof­fene fühlen und verstehen, wozu ihnen ihr Verhalten bisher gedient, bzw. wovor sie ihr Symptom geschützt hat. Selbst­ver­ur­tei­lung und Vermei­dung können so geschwächt werden.