Biodynamik

Die Biody­namik ist ein körper­psy­cho­the­ra­peu­ti­sches Verfahren, das von der norwe­gi­schen Diplom‐Psychologin und Physio­the­ra­peutin Gerda Boyesen in den 1950er Jahren entwi­ckelt wurde. Ihre Methode integriert die Lehren von Sigmund Freud, C. G. Jung und Wilhelm Reich und gehört zu den ältesten Verfahren der Körper­psy­cho­the­rapie in Europa.

Nach dem Konzept der Biody­namik (Bios= Leben, Dynamik= Fluss/Bewegung) zirku­liert in unserem Körper ein Fluss von Lebens­en­ergie, der uns auf der körper­lichen, emotio­nalen, geistigen und spiri­tu­ellen Ebene in Bewegung hält.

IMG_9155-zSi1Jeder Mensch macht im Laufe seines Lebens Erfah­rungen, die diesen Energie­strom aufhalten können. Das heißt, Restspan­nungen und Stoff­wech­sel­rück­stände in den unter­schied­lichen Schichten des Gewebes werden nicht mehr abtrans­por­tiert. Es kommt zu Stauungen, Spannungen und Verhär­tungen, aus denen sich auf psychi­scher und physi­scher Ebene Krank­heits­sym­ptome entwi­ckeln können.

Mit Berührung, Massage und Körper­in­ter­vention unter­stützt die biody­na­mische Behandlung den Körper dabei, die angesam­melten Blockaden zu lösen und auszu­leiten.

Dabei spielt Boyesens Entde­ckung der Psych­ope­ris­taltik – der Fähigkeit des Darms, bioche­mische Rückstände von Stress zu verdauen – eine besondere Rolle: Die während der Behandlung auftre­tenden Geräusche des Darms geben über ein Biofeedback Auskunft zu den jeweils berührten Themen.

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Eine Biody­na­mische Behandlung oder Thera­pie­sitzung kostet 80 Euro.